Diese Seite, die Sie gerade lesen, ist neu. Die alte lief jahrelang auf WordPress und hat ihren Zweck erfüllt. Die neue ist von Hand gebaut, ohne Theme, ohne Plugins, ohne Baukasten.
Das ist eine Entscheidung, die wir bei jedem Website-Projekt mit unseren Kunden treffen, und wir treffen sie nicht immer gleich. Deshalb schreiben wir hier auf, warum sie für uns so ausgefallen ist und woran Sie erkennen, was für Ihr Unternehmen passt.
Was uns an der alten Seite gestört hat
Nichts an der alten Seite war kaputt. Sie war nur langsamer und unbeweglicher, als wir es von einer Agenturseite erwarten, die für Sichtbarkeit wirbt.
Der Grund lag in der Bauweise. Ein WordPress-Theme bringt Funktionen für tausende Websites mit, von denen jede einzelne Seite immer nur einen Bruchteil braucht. Dazu kommen Plugins, die jeweils eigenes CSS und JavaScript nachladen. Am Ende liefert der Server für eine Seite mit drei Absätzen ein Paket aus, das ein Vielfaches davon wiegt.
Dazu kam die Gestaltung. Was wir bauen wollten, den Partikel-Hintergrund, die Formationen, das Glas über der bewegten Szene, hätten wir in einem Theme allenfalls nachgeahmt. Ein Baukasten hört genau dort auf, wo eine Marke anfängt, eigen zu sein.
Warum es Custom Code geworden ist
Die neue Seite wird beim Bauen zu fertigen HTML-Dateien gerechnet. Wenn Sie eine Adresse aufrufen, muss kein Server erst eine Seite zusammensetzen, keine Datenbank befragt werden, kein Plugin aufwachen. Es liegt bereits alles fertig da.
Das hat drei Folgen, die wir wollten:
- Tempo. Weniger Code, der geladen und ausgeführt werden muss, heißt kürzere Wartezeit. Ladezeit ist bei Google ein Rankingfaktor, vor allem aber der Grund, warum Besucher abspringen, bevor sie überhaupt etwas gelesen haben.
- Freiheit in der Gestaltung. Jede Bewegung auf dieser Seite ist bewusst gebaut, nicht aus einer Bibliothek zusammengeklickt.
- Kontrolle. Kein Update eines fremden Plugins kann uns das Layout zerlegen, und keine Lücke in einer Erweiterung, die wir nie installiert haben, wird zu unserem Problem.
Dazu kommt ein Argument, das mit Technik wenig zu tun hat: Wir bauen Websites für Kunden. Es wäre schwer zu erklären, wenn wir für die eigene Seite den bequemsten Weg nähmen.
Was der Weg kostet
Ehrlich bleibt der Text nur, wenn auch das drinsteht.
Handgeschrieben heißt: Jede Funktion muss gebaut werden. Ein Kontaktformular, eine Übersicht, ein Filter, all das gibt es nicht als fertiges Plugin, das man in zwei Minuten aktiviert. Der Aufwand am Anfang ist höher.
Und Inhalte pflegen sich nicht von selbst. In WordPress meldet sich der Kunde an und schreibt. Bei einer maßgeschneiderten Seite muss die Pflege eingerichtet werden, sonst hängt jede Textänderung an Entwicklern. Genau daran arbeiten wir für diese Seite gerade, und wir richten es bei Kundenprojekten von Anfang an ein.
Wann WordPress die bessere Wahl ist
Für viele Betriebe ist WordPress nach wie vor richtig, und wir bauen es weiterhin gern. Es passt besonders dann, wenn:
- mehrere Leute Inhalte pflegen, in einer gewohnten Oberfläche, ohne Schulung auf ein Sondersystem,
- sich viel und häufig ändert, etwa Stellenanzeigen, Termine, Angebote,
- Standardfunktionen reichen, die es als erprobte Erweiterung gibt, statt sie neu zu bauen,
- das Budget begrenzt ist und die Seite trotzdem professionell aussehen und ranken soll.
Schnell und sauber geht in beiden Welten. Wir bauen WordPress-Seiten mit denselben Ansprüchen an Ladezeit und Struktur, mit denen wir diese Seite gebaut haben. Was das konkret bedeutet, steht auf unserer Seite zu Webdesign und Entwicklung.
Wie wir im Erstgespräch entscheiden
Vier Fragen klären meistens schon, wohin es geht:
- Wer pflegt die Inhalte, wie oft, und mit welcher Erfahrung?
- Braucht die Seite Funktionen, die es fertig gibt, oder etwas Eigenes?
- Wie wichtig ist die visuelle Handschrift für Ihre Positionierung?
- Welches Budget steht, und was davon soll in Technik statt in Inhalte fließen?
Wenn die Antworten auf Standard hinauslaufen, empfehlen wir WordPress und sagen das offen. Wenn sie auf Eigenes hinauslaufen, bauen wir es. Beides kann am Ende dieselbe Sache erreichen: Eine Seite, die schnell lädt, in der Suche gefunden wird und aus Besuchern Anfragen macht.
Wie wir dafür sorgen, dass die Seite danach auch gefunden wird, steht auf der Seite zu Suchmaschinenoptimierung. Und wenn Sie sich fragen, ob Ihr Fall eher nach schneller Sichtbarkeit oder nach langfristigem Aufbau ruft, hilft der Beitrag zu SEO oder Google Ads weiter.